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Präsentationsteil Kundenverwaltung (Gruppe H)

Projekt: Fakturierungssystem · SE1 Team 2 Hochschule Mannheim Modul: Kundenverwaltung (Gruppe H) Vortragender: (Name einsetzen) Stand: 27.06.2026 Bezug: Fahrplan Kundenverwaltung v1.3, Modultestbericht KV v1.1, Modultestplan (KV-Teil)


1. Demo-Anteil

Ziel: In wenigen Minuten den vollständigen CRUD-Ablauf der Kundenverwaltung live zeigen ohne grafische Oberfläche, über die Konsolen-Demo KundenverwaltungDemo.java, da die Integration mit der GUI (Gruppe E) zum Zeitpunkt der Präsentation noch nicht vorliegt.

Ablauf der Demonstration:

  1. Kunde anlegen (F-KV-01): Ein neuer Kunde („Muster GmbH“, Hauptstr. 1, 68159 Mannheim) wird angelegt. Das System vergibt automatisch eine fortlaufende kundeId.
  2. Kunde suchen (F-KV-03): Suche nach dem Begriff „Muster“ liefert den soeben angelegten Kunden zurück.
  3. Alle Kunden auflisten: Die Gesamtübersicht (alle()) zeigt sämtliche im System vorhandenen Kunden.
  4. Kunde bearbeiten (F-KV-02): Die Telefonnummer des Kunden wird geändert; die Änderung wird sofort gespeichert und bei erneutem Abruf angezeigt.
  5. Löschsperre demonstrieren (F-KV-04, GR-05): Der Kunde wird als „in einem Beleg referenziert“ markiert. Ein Löschversuch wird vom System mit einer eindeutigen Fehlermeldung abgewiesen der Kunde bleibt erhalten.
  6. Kunde löschen: Nachdem die Referenz aufgehoben wurde, wird der Kunde erfolgreich gelöscht und ist anschließend nicht mehr auffindbar.

Zeitbudget: ca. 23 Minuten innerhalb des Team-Budgets von 2025 Minuten.


2. KI-Einsatz

Im Rahmen der Umsetzung des Moduls Kundenverwaltung wurde KI-Unterstützung (Claude, Anthropic) in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Strukturierung des Fahrplans: Die Anforderungen aus dem Pflichtenheft (F-KV-01 … F-KV-04, GR-05, NF-ARCH-01) wurden mithilfe der KI in konkrete, nachvollziehbare Phasen und Arbeitspakete (P0P10) überführt, jeweils mit Rückbezug auf die jeweilige Anforderung.
  • Code- und Testerstellung: Die KI hat insbesondere bei der nachträglichen Schließung eines offenen Punktes (OP-4: fehlende Methode zum Auflisten aller Kunden) eine konkrete Lösung (KundeService.alle()) sowie einen passenden Test im bestehenden Stil der Testklasse implementiert.
  • Unterstützung bei Git/Versionsverwaltung: Hilfestellung bei der praktischen Durchführung eines Merges (Branch feature/kundenverwaltungmain), inklusive Fehleranalyse bei auftretenden Problemen (z. B. blockierter Editor, verwaister Lock-File).
  • Dokumentation: Versionierte Fortschreibung des Fahrplans (v1.0 → v1.3) sowie Aktualisierung des Modultestberichts (v1.0 → v1.1).

Erfahrung / Bewertung: Die KI-Unterstützung hat den Arbeitsfortschritt deutlich beschleunigt, insbesondere bei der Strukturierung der Dokumentation und bei repetitiven, aber sorgfältig zu erstellenden Testfällen. Eine wichtige Grenze zeigte sich jedoch deutlich: Die von der KI vorgeschlagene Codeänderung (OP-4) konnte in der genutzten Arbeitsumgebung nicht automatisiert kompiliert oder getestet werden; die Überprüfung erfolgte ausschließlich durch manuelle Codedurchsicht. Zudem wurde die Erweiterung eigenständig vorgenommen, ohne vorherige Rückmeldung der Schnittstellen-Gegenseite (Gruppe E) einzuholen. Beides zeigt: KI-generierter Code ersetzt nicht die eigene Verifikation und die Abstimmung im Team.


3. Was wir nächstes Mal anders machen würden

  • Schnittstellenabstimmung früher einplanen: Die Klärung der Schnittstellen K1K4 mit den Gruppen E und F (P0-3) wurde zugunsten der eigenen Implementierung zurückgestellt. Dadurch konnte die Integration (Phase 8) am Ende nicht mehr rechtzeitig nachgeholt werden, da der Code der anderen Gruppen nicht verfügbar war.
  • Änderungen am Schnittstellenvertrag konsequent gegenprüfen lassen: Die nachträgliche Ergänzung von alle() (OP-4) wurde aus Zeitdruck eigenständig umgesetzt, statt zuvor eine kurze Rückmeldung von Gruppe E einzuholen. Im Nachgang wurde dies als offener Risikopunkt (OP-5) dokumentiert.
  • Dokumentation parallel statt nachträglich pflegen: Die Versionierung des Fahrplans und des Modultestberichts erfolgte rückwirkend nach Abschluss der Implementierungsschritte. Eine durchgängige, sitzungsbegleitende Pflege hätte den Überblick über offene Punkte noch früher sichtbar gemacht.

4. Modultestplan-Ergebnisse

Kennzahl Ergebnis
Pflicht-Testfälle laut Modultestplan MT-KV-01 … MT-KV-11
Bestanden 11 von 11 (100 %)
Fehlgeschlagen 0
Line Coverage (…kunde.service) 85 % (Anforderung NF-TEST-03: ≥ 60 %)
Ergänzender Test (außerhalb des Modultestplans) 1 (alle()-Methode, OP-4) manuell verifiziert, automatisierter Lauf steht noch aus

Fazit: Alle im Modultestplan geforderten Testfälle sind erfolgreich umgesetzt und bestanden; die geforderte Testabdeckung wird deutlich übertroffen.


5. Traceability-Stichprobe (vorbereitet für Rückfragen)

Anforderung (LH) Pflichtenheft Modultest Akzeptanztest
BA-KV-01 Kunde anlegen F-KV-01 MT-KV-01 … MT-KV-04 AT-KV-01, AT-KV-02
BA-KV-02 Kunde bearbeiten F-KV-02 MT-KV-05, MT-KV-06 AT-KV-03, AT-KV-04
BA-KV-03 Kunde suchen F-KV-03 MT-KV-07 … MT-KV-09 AT-KV-05, AT-KV-06
BA-KV-04 Kunde löschen F-KV-04 MT-KV-10, MT-KV-11 AT-KV-07, AT-KV-08
GR-05 Stammdatenschutz F-KV-04 (i. V. m. GR-05) MT-KV-11

Beispielkette zum Auswendiglernen: BA-KV-04 (Kunde löschen) → F-KV-04MT-KV-10 / MT-KV-11AT-KV-07 / AT-KV-08


6. Offener Punkt für die Präsentation (transparent zu nennen)

Die Integration mit den Modulen GUI (Gruppe E) und Dokumentenprozess (Gruppe F) Phase 8 des Fahrplans konnte bis zum Präsentationszeitpunkt nicht abgeschlossen werden, da der Code der anderen Gruppen nicht verfügbar war. Dies betrifft das teamweite Abnahmekriterium AK-02 („Gesamtsystem startet“) und wurde rechtzeitig innerhalb des Teams kommuniziert.